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Lydia's Tod hat mein ganzes Leben aus dem Gleichgewicht gebracht.

In Grenzsituationen des Lebens erhält man den Anstoß,

sich mit dem Sinn des Lebens auseinander zu setzen.

Es kommt nicht auf die Länge des Lebens an,

sondern auf die Intensität des Gelebten, des Erlebten.

Freude und Glück empfindet man intensiver,

wenn man Trauer und Unglück durchlebt hat.

Liebe ist der Zuwachs an menschlicher Bindung.

Trauer, das Gefühl des Verlustes.

Trauer kann nur dort empfunden werden,

wo Liebe zuvor verbunden hat.

Ich weis, dass es keine Antwort auf die Frage WARUM gibt.

Es ist nur so schwer diese Endgültigkeit zu akzeptieren,dass Lydia niemals wieder kommt,

mich niemals wieder in den Arm nehmen wird,

ich nie wieder in ihre Augen schauen kann.

ihr Lachen hören werde . . .

und nie wieder für sie da sein kann . . .

Der Schmerz den ich empfinde, entsteht aus der Sehnsucht der Zweisamkeit,

die ich in Liebe mit meinem Partner teilen konnte.

Die Sehnsucht erinnert mich immer an die schönen Stunden,

ich spüre meine Dankbarkeit,

dass ich das erleben durfte und dadurch Glück erfahren konnte,

welches mir lange Zeit verborgen blieb.

So frage ich rückblickend,

warum durfte ausgerechnet ich diesen lieben Menschen kennenlernen

und ein Stück meines Lebens mit ihm gehen.

ja - warum durfte ich bis zum Schluss an ihrer Seite sein ?

Die Frage nach dem WARUM werde ich hier auf Erden nie beantwortet bekommen.

Doch wenn die Tränenflut versiegt ist,

dann kämpft sich die Hoffnung wieder durch,

die Hoffnung, dass ich den Weg zurück ins Leben finde.

Doch dieses Leben hier scheint nicht alles zu sein . . .

© 2018 Günter Reschke, HOMEPAGE  grstudio.de

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